Termine - Spielzeit 2025/2026

Staatsschauspiel Dresden (Choreograf)

Mephisto: 

Premiere: 06.09. 2025

(Großes Haus)

Der tollste Tag oder Figaros Hochzeit:

Premiere: 30.05. 2026

(Japanisches Palais)

Kreuzgymnasium Dresden (Choreograf)

US in Pieces:

Premiere: 21.04. 2026

(Aula Kreuzgymnasium)

Jugendweihverband Dresden e.V.
(Tänzer/ Choreograf)

Kulturhaus Freital:

25.04. 2026 

Comödie Dresden:

30.05. 2026 

Herderhalle Pirna:

06.06. 2026 

Comödie Dresden:

20.06. 2026 

Semperoper Dresden 
(Tänzer/ Darsteller)

Die Zauberflöte:

30.08., 10.09., 28.09. (2x), 04.10. (2x), 20.12. 2025 (2x), 24.01., 12.04., 02.05., 21.06. (2x), 04.07. 2026 

Roméo et Juliette:

30.08., 05.11., 09.11., 11.11. 2025, 01.07., 05.07., 08.07., 11.07. 2026

Tourandot:

16.11., 22.11., 26.11., 29.11. 2025

Die Fledermaus:

27.12. 2025, 02.01., 03.01., 09.01., 16.01. 2026

Madama Butterfly:

04.01., 07.01., 10.01., 17.01., 22.01., 27.01., 30.01. 2026

Der Florentiner Hut:

31.05., 02.06., 06.06., 14.06., 19.06., 24.06., 29.06. 2026

Neuigkeiten

US in Pieces - 
eine Produktion der Klasse 11 
im Wahlfach Darstellendes Spiel
Leitung: Hendrik Felber
Choreografie: Björn Helget
Premiere: 21.04. 2026, 19:30 Uhr
Vorstellungen: 22.04. 2026, 14 Uhr
und 23.04. 2026, 19:30 Uhr 
in der Aula des 
Ev. Kreuzgymnasiums Dresden

„So sieht Freiheit aus.“ Ein Satz, der große Dinge verspricht. Aber was bedeutet Freiheit, wenn sie einen Preis hat? Was sind wir bereit zu geben und wie viel zu riskieren, um sie zu bewahren? Und vor allem: Wer zahlt am Ende den Preis? Reichtum und Armut, Überfluss und Mangel, Macht und Ohnmacht existieren gleichzeitig – manchmal Welten voneinander entfernt, manchmal nur durch eine unsichtbare Linie getrennt. Gegensätze, die sich scheinbar ausschließen und doch unvermeidlich miteinander verbunden sind. Wo die einen im Licht stehen, bleiben andere im Schatten. Wo von grenzenlosen Möglichkeiten gesprochen wird, werden woanders Grenzen spürbar.
 „Der Weiße versprach Liebe und Frieden und gab Hass und Blut. Der Rote musste weichen, Schritt um Schritt, immer weiter zurück.“ Das Zitat von Karl May erinnert daran, dass große Freiheitsversprechen oft eine verborgene Kehrseite haben – und dass Ideale nicht selten auf Kosten anderer verwirklicht werden. Amerika gilt als Land der Träume, der Erwartungen und Hoffnungen. Ein Kontinent voller Möglichkeiten, voller Geschichten und Gegensätze. Wir verbinden ihn mit Freiheit, mit Chancen und dem Glauben daran, alles erreichen zu können. Doch ist Freiheit ohne Geld, Macht und Verlierer am Ende wirklich möglich?
Der Grundkurs Darstellendes Spiel des Ev. Kreuzgymnasiums (Klasse 11) begibt sich auf die theatralische Reise nach verschiedenen Amerikas. Unter Mitwirkung des Choreografen Björn Helget spürt das Ensemble dabei collagierend der Ambivalenz weltentdeckender Landnahme, dem Kontrast aus Freiheitsversprechen und Sklaverei wie auch der Brüchigkeit des American Dream nach und stellt sich und dem Publikum die Frage: What pieces of America are (in) us? – Platzwahl und Eintritt sind frei, über eine Spende am Ausgang würden wir uns freuen. 
 
(Luise Eyssler & Hendrik Felber für den Gk11DS)
 

Endlich bricht für Susanne und Figaro der Tag ihrer Hochzeit an. „Toll“ wird er allerdings in ganz anderer Hinsicht, als die beiden gehofft hatten: Graf Almaviva, an dessen Hof sie leben, hat ebenfalls ein Auge auf Susanne geworfen und will Figaro vor der Eheschließung noch schnell bei ihr zuvorkommen. Doch die Liebe verleiht den beiden jungen Angestellten ungeahnte Fähigkeiten zur Manipulation. Während sie zusammen mit der einsamen Gräfin versuchen, Almaviva in die Falle zu locken, tritt zu allem Übel dessen Hofintrigantin Bazilla auf den Plan und macht das Chaos perfekt. Wird es den listenreichen Liebenden dennoch gelingen, die patriarchalen Allmachtsfantasien des Grafen mit Charme, Witz und raffinierten Täuschungsmanövern zu durchkreuzen?

Bis das geschafft ist, erleben die Figuren eine emotionale Achterbahnfahrt, die nur dank skurriler Verkleidungen, abgefangener Briefe, kurioser Verwechslungen und einer ordentlichen Portion Schlagfertigkeit glücklich überstanden werden kann.

Beaumarchais’ aufrührerische, 1784 uraufgeführte Komödie wurde von dem belustigten Napoleon mit den Worten kommentiert: „Da war die Revolution schon am Werk!“ Sie diente als Vorlage für Da Pontes und Mozarts gleichnamige Erfolgsoper sowie für Turrinis ebenso temporeiche wie spitzzüngige Bearbeitung. In der Version von Lily Sykes spielt DER TOLLSTE TAG mit Referenzen auf eine moralisch korrumpierte Elite unserer Gegenwart. Zugleich zündet die Dresdner Hausregisseurin gemeinsam mit ihrem künstlerischen Team ein Feuerwerk fantasievoller Ideen und anarchischen Humors im Hof des Japanischen Palais’.

 

©Björn Helget. Alle Rechte vorbehalten.

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